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Techno-Raves?

Dieser wunderbare Artikel über die verstecken Seiten der Stadt ist im FTSK-Magazin erschienen und in jedem Fall auch für all die Einheimischen lesenswert, die Germersheim in bis jetzt nur wohnen und noch nicht leben:

https://www.06magazin.de/2020/05/09/das-versteckte-germersheim

Ob wir es nochmal schaffen, in der alten Turnhalle nächtliche Underground-Techno-Raves zu veranstalten?
Und wenn die Anwohner mitmachen, wäre das vielleicht sogar möglich – wir wären in jedem Fall dabei!

Gespräch mit dem Investor

Was hat der Investor, Herr Baron, mit der Alten Turnhalle vor?
Abreißen und mit Reihenhäusern bebauen? Oder doch die Alte Turnhalle stehen lassen und mit in die Bebauung zu integrieren?
Jedenfalls sind beide Möglichkeiten denkbar und in unserem Gespräch hat Herrn Baron zugesagt, diese Optionen unvoreingenommen zu prüfen und durchzurechnen.
Wir warten gespannt auf die Antwort!

Denkmalschutz

Sollte die Alte Turnhalle unter Denkmalschutz stehen?

Das war von Anfang an eine Option, die wir aber bisher nicht aktiv verfolgt haben. Denn solange nicht klar ist, was damit geschieht, hätte im schlimmsten Fall niemand das Geäude haben und renovieren wollen.

Jetzt scheint man uns diese Entscheidung abgenommen zu haben, und wir kämpfen natürlich auch weiter für den Erhalt und ein Nutzungskonzept, das die Alte Turnhalle für die Öffentlichkeit zugänglich lässt.

Plakate!

Für alle, die sich weiter für die Alte Turnhalle einsetzen wollen, haben wir zwei Plakate drucken lassen, die sich jeder abholen und aufhängen kann…

… oder Freunde und Bekannte bitten, sie bei sich aufzuhängen!

Die Plakate gibt es beim PIT-Reisebüro in der Sandstraße oder bei unserem wöchentlichen Treffen, jeden Dienstag um 19 Uhr in der PAN Vinothek.

Bitte hängt die Plakate nur an erlaubten Stellen aus, z.B. in Fenstern, Schaufenstern, Schaukästen, in eurem Auto oder an Tür und Tor.
Wildes Plakatieren, z.B. an städtischen Gebäuden oder Bauzäunen, hilft uns dagegen nicht, denn wir wollen ja ein absolut positives Image der Alten Turnhalle verbreiten.

Jetzt geht es los

Wir warten noch immer auf eine Einladung duch den Investor, die RI-BA GmbH, zu einem gemeinsamen Termin.
Aber nur abwarten hilft uns nicht weiter, wir werden uns jetzt verstärkt an die Bürger und die Öffentlichkeit wenden, um mit uns für den Erhalt der alten Turnhalle einzutreten.

Nächster Schritt: Plakat-Aktion!
Dienstag um 19 Uhr in der PAN Vinothek.

Das Ziel ist…

… die alte Turnhalle zu erhalten und als sie als Veranstaltungsort zu nutzen.
Das ist es selbstverständlich noch immer. Viele Stimmen sagen, es gäbe nach der Enscheidung des Wohnbau-Aufsichtsrats nun keine Möglichkeit mehr dazu.

Stellen wir die Frage aber doch mal anders herum.
Was hat sich in den letzten Jahren an der alten Turnhalle getan?
Niemand konnte sie kaufen, niemand sanieren, niemand anmieten, niemand nutzen und bis auf einige wenige städtische Veranstaltungen war sie ungenutzt und stand leer.
Was können wir tun?
Wir bringen Menschen zusammen, die die Turnhalle retten wollen, sie nutzen wollen, ihre Ideen umsetzen wollen, sich beteiligen und überzeugen wollen.
Was müssen wir tun?
Gemeinsam aktiv werden! Alleine erreicht keiner etwas, erst mit genug Aufmerksamkeit können wir die Wahrnehmung, dann die Meinungen und dann die Realität verändern.
Und wir müssen es jetzt tun, denn Abwarten bedeutet Abriss.

Welche Möglichkeiten gibt es?
Alle, die es bisher auch gab. Weder die Wohnbau noch die Stadtverwaltung konnten die Turnhalle sanieren, es war und ist auch nicht ihre Aufgabe.
Wir aber können zum Beispiel den Investor überzeugen, sie in die Bebauung zu integrieren, sie genau so zu erhalten, und einem Betreiber zu vermieten oder an einen anderen Investor zu verkaufen, der sie erhalten will.
Es liegt an uns, die Möglichkeiten zu nutzen.

Die Wohnbau-Aufsichtsrat-Sitzung

Wir waren zur Aufsichtsrats-Sitzung der Wohnbau GmbH eingeladen und hatten die Gelegenheit unser Anliegen vorzutragen.
Am 9. Tag der Gründung der Bürgerinitiative hatten wir nur die Unterstützung und Ideen der Mitglieder und Bürger, und wir waren im Gespräch mit einer Investoren-Gruppe, die die Halle erhalten wollte. Aber die Zeit war einfach zu knapp.

Da wir keine Vertagung der Entscheidung erreichen konnten, ist der nächste Schritt, mit dem Investor zu sprechen, der den Zuschlag erhalten hat.

Eine Halle für Alle

In den letzten Jahren gab es sehr viele Veränderungen in der Stadt, der alte Schlachthof, die Königstraße, das Fachmarktzentrum, der Paradeplatz, die Stengelkasserne, das „Schiff“ wurden abgerissen, umgebaut oder neu bebaut. Das Gesicht und die Wahrnehmung von Germersheim hat sich verändert – vielfach positiv, aber manchmal auch erschreckend unpassend.

Und es wurde immer von anderen entschieden:
Investoren, Städteplaner, Architekturbüros verändern unsere Stadt. Das Gefühl, dem ohne Mitspracherecht ausgeliefert zu sein, ist Gift für das Zusammenleben und das Engagement der Bürger.

Es gibt ernstgemeinte Ansätze, die Bürger und Einwohner mit einzubinden – aber eine wirkliche Beteiligung müssen wir auch einfordern, die wird nicht verschenkt.

Wir können das Alte und das Neue verbinden, uns einsetzen und mitentscheiden, anstatt nur über die Folgen zu klagen.

Wir können gleichzeitig einen Treffpunkt, eine Begegnungsstätte, einen Veranstaltungsort für Feste und Musik, Basteln und Tanzen, Vereine und Feiern, Kunst und Kultur schaffen.
Er steht direkt vor unserer Nase – lasst ihn uns erhalten und nutzen.